Wir verstehen uns als familienergänzende und –unterstützende Einrichtung mit dem Anspruch auf Bildung, Erziehung und Betreuung von Kindern.
Wir bieten den Kindern eine Atmosphäre, in der sie sich wohl fühlen.
Wir begleiten die Entwicklung der Kinder und beeinflussen diese positiv.
Wir wollen die Kinder darin unterstützen, dass sie sich mit ihren Stärken und Schwächen gegenseitig annehmen.
Uns ist immer bewusst, dass wir eine Vorbildfunktion für die Kinder haben und dass wir immer verantwortungsvoll damit umgehen.
Was ist uns wichtig im Team?
Unser Menschenbild: Bild vom Kind, Eltern und Familie
Wir begegnen alle Menschen in unserem Haus für Kinder unabhängig von Geschlecht, Herkunft, Konfession, Alter oder sozialer Herkunft offen und respektvoll gegenüber.
Wir sehen das Kind von Geburt an als eigenständige Persönlichkeit an, dass seine Entwicklung und Bildung aktiv mitgestaltet. Kinder wollen von sich aus begreifen, erfahren und lernen wie unsere Welt funktioniert. Jedes Kind bringt seine eigene Persönlichkeit, seine einzigartige Entwicklung, sowie seine Individualität mit in unsere Einrichtung.
Im Fokus unserer pädagogischen Arbeit steht daher:
Jede Familie ist einzigartig. In unserer Einrichtung bringt jeder Familie ihre eigene Geschichte, Kultur und Werte mit. Die Familie ist die erste wichtigste Bezugsperson des Kindes. Sie sind die Experten über ihr Kind und lassen uns als Einrichtung daran teilhaben. Wir arbeiten immer zum Wohles des Kinds.
Unser Leitsatz „Es geht nicht nebeneinander und schon gar nicht gegeneinander, es geht nur miteinander“ von Erwin Ringel, liegt uns dabei besonders am Herzen.
Daher liegt uns im Umgang miteinander folgendes besonders am Herzen:
Inklusion: Pädagogik der Vielfalt
Jedes Kind ist einzigartig, vielfältig und bringt in unsere Einrichtung eigene Stärken und Schwächen mit ein. Unsere Aufgabe ist es, dass Kinder mit und ohne (Bedrohung von) Behinderung in einer Gruppe gemeinsam spielen, lernen und lachen. Dabei unterstützen wir die Kinder individuell in ihrer eigenen Entwicklung, begleiten und fördern diese. Das Kind steht mit seinen eigenen Stärken und Fähigkeiten im Mittelpunkt und das voneinander lernen spielt dabei eine große Rolle.
Regelmäßige Entwicklungsgespräche informieren die Eltern über Entwicklungsschritte ihres Kindes. Dort planen wir gemeinsam notwendige und zusätzliche Unterstützung oder Förderung. Die Zusammenarbeit mit Fachdiensten und gemeinsame Gespräche, sollen die Entwicklung des Kindes positiv begleiten. Dabei stellen wir auch Räumlichkeiten / Zeiten für Fördermaßnahmen zur Verfügung. Wir arbeiten im engen Austausch mit den Fachdiensten.
Eingewöhnung
Beim Eintritt in den Kindergarten erlebt das Kind von einem Tag auf den Anderen eine fremde Umgebung mit unbekannten Erwachsenen und Kinder, einen anderen Tagesablauf und eine mehrstündige Trennung von Ihnen.
Mit einer wohldurchdachten und individuell gestalteten Eingewöhnung kann ein guter Start gelingen. Unsere Eingewöhnung erfolgt in Anlehnung an das Berliner Modell.
Die Gestaltung der Eingewöhnungszeit
Phase 1:
Dauert drei Tage – für jeweils eine Stunde.
Sie bleiben während der ersten drei Tage mit Ihrem Kind bei uns in der Einrichtung, als „sicherer Hafen“ für Ihr Kind.
Ihre Aufmerksamkeit gehört nur Ihrem eigenen Kind. Die Bezugserzieherin nimmt Kontakt zu Ihrem Kind auf und bietet verschiedene Spielsituationen und Bereiche an.
Phase 2:
Tage vier und fünf der Eingewöhnung.
Wenn Ihr Kind in den ersten Tagen die Bezugserzieherin angenommen hat, findet die erste kurze Trennung statt. Sie verlassen für 10 Minuten den Gruppenraum, bleiben aber in der Einrichtung.
Diese Zeitspanne wird je nach Situation der Eingewöhnung auf bis zu 30 Minuten ausgedehnt.
Lassen Sie doch bitte Ihre Tasche oder Jacke im Gruppenraum, denn so weiß Ihr Kind: Mamas Sachen sind noch da – sie kommt gleich wieder zurück.
Phase 3:
In der zweiten und dritten Woche wird der Umfang der Eingewöhnung und die Zeitspanne ohne Sie, nach dem Wohlbefinden des Kindes gesteigert.
Hierbei stehen wir im ständigen Austausch mit Ihnen.
In dieser Zeit wird Ihr Kind weitere Schwerpunkte unseres Alltages wie Frühstück- oder Gartenzeit kennenlernen.
Phase 4:
Sollten die ersten Wochen der Eingewöhnungsphase gut gemeistert sein und eine individuelle Steigerung des Tagesablaufs war möglich, kann Ihr Kind jetzt das Mittagessen in der Einrichtung erleben.
Wir orientieren uns hierbei immer an dem Wohlbefinden des Kindes.
Daher kann ein genauer Zeitpunkt dieses Schrittes von Kind zu Kind individuell erfolgen.
Phase 5:
In der letzten Phase der Eingewöhnung werden wir uns der Buchungszeit des Kindes nähern.
Dies beinhaltet den Frühdienst, sowie den Nachmittag.
Die Bezugspersonen werden auch hier immer im engen Austausch mit Ihnen den zeitlichen Ablauf an das Wohlbefinden des Kindes anpassen.
Basiskompetenzen der Kinder
Als Basiskompetenzen werden grundlegende Fertigkeiten und Persönlichkeitscharakteristika bezeichnet, die das Kind befähigen, mit anderen Kindern und Erwachsenen zu interagieren und sich mit den Gegebenheiten in seiner dinglichen Umwelt auseinander zu setzen.
Die Basiskompetenzen sind Schwerpunkt des Bayrischen Bildungs- und Erziehungsplans und somit die Grundlage für unsere pädagogische Arbeit.
Sie unterteilen sich wie folgt:
Personale Kompetenz
Selbstwahrnehmung:
- Wie bin ich?
- Was fühle ich?
- Was kann ich?
Motivationale Kompetenz:
Kognitive Kompetenz:
Physische Kompetenzen:
Kompetenzen zum Handeln im sozialen Bereich
Soziale Kompetenzen:
In unserer Einrichtung haben alle Kinder die Möglichkeit, gute Beziehungen zu Erwachsenen und Kindern aufzubauen und mit Respekt anderen Menschen zu begegnen.
Sie sollen:
Wertorientierung:
Bereitschaft zur Verantwortungsübernahme:
Lernmethodische Kompetenz
Kompetenter Umgang mit Veränderungen und Belastungen =
Widerstandsfähigkeit (Resilienz)
Eine gesunde Widerstandsfähigkeit ist die Grundlage für eine positive Entwicklung, Gesundheit, Wohlbefinden und hohe Lebensqualität, sowie der Grundstein für einen kompetenten Umgang mit individuellen, familiären und gesellschaftlichen Veränderungen und Belastungen.
Ziel ist es, dass die Kinder in riskanten und schwierigen Situationen sich in die Lage versetzen können, alle Aufgaben auch dann in einer positiven Weise zu bewältigen.
Unser Team stellt sich zur Aufgabe, durch ein anregendes Lernumfeld und durch Lernangebote dafür Sorge zu tragen, dass die Kinder anhand der Bildungs- und Erziehungsziele möglichst viele dieser Basiskompetenzen erwerben und weiterentwickeln.
Bildungs- und Erziehungsziele
Geborgenheit und Vertrauen erfahren
Die Kinder lernen Selbstsicherheit in der Geborgenheit in unserer Kindertageseinrichtung.
Ihr Selbstbewusstsein wächst durch die Akzeptanz der eigenen Persönlichkeit.
Die Kinder entwickeln Selbstwertgefühl außerhalb der häuslichen, familiären Umgebung sowohl als Einzelperson, wie auch als Teil einer Gruppe.
Dies ermöglichen wir durch:
Förderung von sozialen Kontakten
Die Kinder sind kontaktfähig, festigen Beziehungen und entwickeln Freundschaften.
Die Kinder können eigene Gefühle und die der Anderen zulassen und mit ihnen umgehen.
Die Kinder sind offen für neue Kontakte mit einer natürlichen Zurückhaltung Fremden gegenüber.
Sie sind kritikfähig und regeln Konflikte selbstständig und gewaltfrei.
Die Kinder achten fremdes Eigentum.
Sie sind ehrlich und können mit Fehlern umgehen.
Die Kinder entwickeln die Fähigkeit und Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen.
Dies erfahren die Kinder durch:
Sprachentwicklung als Voraussetzung für eine gesunde, geistige und soziale Entwicklung
Die Kinder sollen Spaß und Freude am Sprechen entwickeln.
Die Sprache dient unseren Kindern als Ausdrucksform ihrer Gedanken und Gefühle.
Wir möchten bei den Kindern Interesse zum Sprechen wecken.
Wie setzen wir dies in der Praxis um?
Natur erleben, erfühlen, ertasten, riechen und schätzen lernen
Die Natur als Spiel- und Bewegungsraum sowie als Lernfeld, erkennen und nutzen.
Die Kinder gehen verantwortungsvoll mit der Natur um.
Sensibilität für alle Lebewesen.
Unser großes Außengelände bietet viele Möglichkeiten zum Entfalten, zum Zurückziehen und zum kreativen Spielen in jeder Jahreszeit, z.B. klettern, Ball spielen, fahren mit Dreirädern und Rollern, spielen mit Wasser, Sand und anderem Naturmaterial, Schlitten fahren und vieles mehr.
Dieses ausgedehnte und abwechslungsreiche Areal wird auch von den Eltern sehr geschätzt.
Wir nutzen Naturmaterialien drinnen und draußen und erleben sie mit allen Sinnen, indem wir mit ihnen experimentieren, gestalten, bauen und spielen.
Das Vorkommen verschiedener Kleintiere in unserer nahen Umgebung bietet viele Gesprächs- und Betrachtungsmöglichkeiten.
Einzelne Umwelt- und Naturvorgänge werden mit den Kindern bewusst beobachtet:
Umwelterziehung erfahren die Kinder durch Projekte und Aktionen sowohl im Garten, z.B. Pflege unseres Spielplatzes, als auch im Haus durch den praktischen Umgang mit dem anfallenden Müll. Ziel ist es, Abfallstoffe zu unterscheiden und ein Grundverständnis über Müllvermeidung, Mülltrennung und Recyclingprozesse zu gewinnen.
Wir unternehmen Spaziergänge und Ausflüge in unserer Umgebung.
Zulassen von Spontanität, Neugierde und Experimentiermöglichkeiten
Die Kinder entwickeln eigene Ideen und Kreativität und können diese umsetzen.
Sie sind flexibel und offen für Neues.
Dies ermöglichen wir, indem wir genügend Raum, Zeit und Materialien zur Verfügung stellen, sowohl für Projekte der ganzen Gruppe als auch für Ideen einzelner Kinder oder Kleingruppen.
Wir wollen:
Künstlerisch aktive Kinder: Kunst, Kultur, Musik
Kreativität bietet den Kindern die Möglichkeit, eigene Gefühle, Gedanken und Ideen auf unterschiedliche Weise zum Ausdruck zu bringen
Kreativität zeigt neue und oft überraschende Wege.
Kreativität, Kunst und Musik erleben in Form von Freude.
Welche Möglichkeiten können wir unseren Kindern bieten:
Mathematische, naturwissenschaftliche und technische Bildung
Die Kinder lernen den Umgang mit Formen, Mengen und Zahlen sowie den Umgang mit Raum und Zeit.
Darauf aufbauend erwirbt das Kind mathematisches Wissen und Können (math. Gesetzmäßigkeiten).
Experimentieren bedeutet für uns: Kinder sollen Fragen stellen, tüfteln und begreifen lernen.
Dies ermöglichen wir durch:
Bewegung und Körpererfahrung
Das Kind hat Freude daran, sich mit anderen Kindern zu bewegen.
Es gewinnt zunehmend Sicherheit in seiner Körperbeherrschung.
Körpergefühl und Körperbewusstsein wird verstärkt erlebt.
Die Kinder sind neugierig auf neue Bewegungsabläufe und Herausforderungen.
Die Kinder verstehen notwendige Regeln bezüglich bestimmter Gefahrenquellen und halten diese ein.
Bewegung und Körpererfahrung sind für die gesamte Entwicklung des Kindes von entscheidender Bedeutung. „Sich bewegen“ gehört zu den grundlegenden kindlichen Betätigungen und Ausdrucksformen.
Dies ermöglichen wir durch:
Sammeln von praktischen Erfahrungen / Gesundheit
Die Kinder sind sicher und selbstständig in alltäglichen Situationen.
Sie können ihre Arbeitsmaterialien richtig einsetzen.
Sie erkennen Gefahren und können Gefahrenquellen abschätzen.
Sie sind mit „Anstandsregeln“ vertraut und pflegen einen respektvollen Umgang mit Mensch und Tier.
Sie eignen sich Wissen über gesunde Ernährung an und erwerben ein Grundverständnis über die Bedeutung von Hygiene und Körperpflege.
Die Kinder nehmen ihren Körper wahr und entwickeln ein Gespür, „was tut mir gut“.
Der Umgang mit praktischen Erfahrungen stärkt das Selbstbewusstsein und das gegenseitige Vertrauen.
Die Kinder haben die Möglichkeit die Freispielzeit nach eigenen Interessen und Neigungen zu gestalten:
Weitere Erfahrungen werden gesammelt bei angeleiteten bzw. gezielten Beschäftigungen:
Regeln werden besprochen, vorgelebt und auf deren Einhaltung geachtet, z.B.
Bildung als sozialer Prozess: Ko –Konstruktion und Partizipation
Ko-Konstruktion bedeutet, dass das Lernen durch Zusammenarbeit stattfindet. Kinder und pädagogische Mitarbeiter/innen eigenen sich Wissen gemeinschaftlich an. Dabei spielt die soziale Interaktion eine große Rolle.
Pädagogen/innen agieren als Begleiter und die Kinder haben die Möglichkeit eigene Ideen, Fähigkeiten und Wissen einzubringen.
Partizipation bedeutet, dass Kinder die Möglichkeit haben, sich am Geschehen aktiv zu beteiligen und Einfluss auf das Bildungs- und Einrichtungsgeschehen zu haben.
Dazu beitragen soll:
Die Kinder haben vielfältige Möglichkeiten, sich im Alltag nach ihren eigenen Wünschen, Bedürfnissen und Interessen einzubringen. Während der Freispielzeit gibt es bunte Angebote für die Kinder. Sie können ihren Spielort, Spielpartner, die Dauer und die Materialien frei wählen. Wünsche und Ideen der Kinder werden aufgriffen und Materialien zur Verfügung gestellt.
Geschlossene Schränke und Kisten sind Beispielweise mit Bildern versehen, sodass die Kinder erkennen können, welche Materialen sich darin befinden.
Die Kinder werden aktiv im Morgenkreis miteinbezogen und können bei Liedern, Fingerspielen und Gesprächen mitentscheiden. Aktionen für den Tag werden gemeinsam besprochen und die Kinder in die Gestaltung integriert.
In Pflegesituationen (Wickeln, Toilettengang) berücksichtigen wir die individuellen Bedürfnisse des Kindes und gehen auf Wünsche des Kindes ein.
Beispiel aus der Praxis „Hochbeet“
Die Kinder werden im Frühjahr bei der Regeneration des Hochbeets mitgenommen. Sie entscheiden welches Obst und Gemüse angepflanzt werden soll. Daraus entsteht ein kleines Projekt, welches mit dem ersten ansäen von Keimlingen in der Gruppe beginnt. Das tägliche Gießen und das Beobachten der Pflanzen, das Umtopfen und das spätere Eingraben der Pflanzen in das Hochbeet geschieht in gemeinsamen Austausch und Mitwirkung der Kinder.
Gestaltung unserer Nachmittage
Alle Kindergartenkinder werden von Montag bis Donnerstag bis 15.00 Uhr in ihrer eigenen Gruppe betreut. Gegen 15.00 Uhr vespern die Kinder in zwei Kindergartengruppen und um 16.00 Uhr treffen sich alle Kinder in einer Gruppe zum Schlussdienst.
Und so laufen unsere Nachmittage ab:
Wie ist das mit der Vorschulerziehung in der Kinderburg Horizont?
Nicht selten sind Eltern verunsichert und deshalb oft der Meinung, dass ihr Kind gerade im letzten Halbjahr vor der Schule gezielter auf diese vorbereitet werden sollte.
Sie sollten jedoch bedenken, dass für ihr Kind die Vorschule schon ab dem ersten Lebenstag beginnt. Alle wichtigen Bereiche und Fähigkeiten, die ein Schulkind mitbringen sollte, lernt es von Geburt an.
Steinchen für Steinchen wächst das Bild –
Schritt für Schritt wächst das Kind in die Schulreife und Schulfähigkeit hinein.
Unser Ziel der elementaren Vorschulerziehung besteht darin, das Kind als selbstständiges, selbstsicheres und neugieriges Schulkind auf den Weg zu schicken. Es soll mit Erfolg und Misserfolg zurechtkommen und den neuen Anforderungen gewachsen sein.
Das Kind soll bewusst erleben, dass es lernt und dass es lernt wie man lernt.
Hierbei ist nicht nur das Vermitteln von theoretischem Wissen wichtig, sondern auch viele praktische Erfahrungen um:
Die Vorbereitung auf die Schule fließt in unsere alltägliche pädagogische Arbeit mit ein und wird zusätzlich sowohl durch gezielte als auch durch situationsorientierte Angebote gefördert.
Vom ersten Kindergartentag an macht das Kind eine Vielfalt von Erfahrungen im experimentierenden und erforschenden Umgang mit Dingen und Materialien. Malen, Schneiden, Kleben und Bauen fördern die Kreativität und das logische Denken.
Bei alldem bietet auch das Arbeiten mit Kleingruppen besonders gute Möglichkeiten zur Differenzierung des pädagogischen Angebots.
Vorschulkinder
Schwerpunkte in unserer Vorschularbeit
Durch diese spezielle Form der Vorschulerziehung ermöglichen wir den Kindern ein zunehmend wachsendes Selbstwertgefühl.
Die Motivation und die Bereitschaft, hier spezielle Aufgaben zu bewältigen, sowie das Gruppengefühl „Wir sind die Vorschulkinder“ schaffen eine positive Grundeinstellung zum Lernen.
Erziehungspartnerschaft – Eltern beraten, belgeiten und unterstützen
Unsere Arbeit ist für die Eltern transparent.
Die Basis der Zusammenarbeit ist Offenheit und gegenseitiges Vertrauen.
Die Eltern haben die Gewissheit, dass ihre Kinder gut aufgehoben sind.
Mit unserer Erziehungs- und Bildungsarbeit in unserer Einrichtung wollen wir an die aktuellen Lebenssituationen unserer Kinder und deren Familien anknüpfen. In unserem Haus für Kinder begegnen sich alle Personen gleichberechtigt und übernehmen gemeinsam Verantwortung für die Kinder. Wir verstehen uns als Familienergänzende Einrichtung, d.h. die Verantwortung der Entwicklung der Kinder liegt sowohl in unseren Händen, als auch in den der Eltern.
Wir wünschen uns:
ein vertrautes Miteinander.
aktive Teilnahme an unseren angebotenen Festen und Aktivitäten.
konstruktive Kritik, positive Rückmeldungen, gemeinsame Kooperation und einen offenen Austausch zum Wohle der Kinder
dass wir uns als Erziehungspartner akzeptieren
So sieht unsere Zusammenarbeit mit den Eltern aus
Elterngespräche
Elternabende
Hospitation
Elternbeiratssitzungen
Die Informationswände, Elternbriefe, Elternzeitungen und die Homepage unserer Einrichtung werden zur regelmäßigen Information eingesetzt.
Der Elternbeirat der Kinderburg Horizont stellt seine Arbeit vor
Zusätzlich zu den Bestimmungen des Bayerischen Kinderbildungs- und Betreuungsgesetzes (BayKiBiG): „Zur Förderung der besseren Zusammenarbeit von Eltern, pädagogischem Personal und Träger ist in jeder Kindertageseinrichtung ein Elternbeirat einzurichten. …, soll der Elternbeirat zudem die Zusammenarbeit mit der Grundschule unterstützen.“, setzt sich der Elternbeirat der Kinderburg Horizont folgendes zum Ziel:
Durch unser Engagement zusammen mit dem Erzieherteam ein positives Umfeld für alle Kinder in der Kinderburg Horizont zu gestalten.
Wir wollen dies erreichen durch:
Der Elternbeirat trifft sich im Rahmen von Elternbeiratssitzungen und offenen Gesprächsrunden zum Dialog mit dem Erzieherteam und den Eltern. Hierbei können Anregungen und Wünsche geäußert und diskutiert oder Aktionen geplant werden.
Wir haben uns gerne bereit erklärt im Elternbeirat mitzuwirken und unser gestecktes Ziel umzusetzen. Die erfolgreiche Arbeit des Elternbeirates hängt dabei vom konstruktiven Miteinander von uns allen ab.
Unsere Kinder sollen sich gerne an ihre positiven Erfahrungen und gemeinsamen Erlebnisse in der Kinderburg Horizont erinnern.
Der Elternbeirat
Zusammenarbeit mit anderen Institutionen
Informationsaustausch,
gemeinsame Reflexion,
gegenseitige Unterstützung,
gute Zusammenarbeit für die bestmögliche Förderung der Kinder.
Die Zusammenarbeit mit der Schule erfolgt durch:
Zusammenarbeit mit Fachdiensten:
Wir arbeiten mit folgenden Behörden zusammen:
Austausch mit anderen pädagogischen Einrichtungen
Feste und Veranstaltungen im Jahreskreislauf
Feste wecken Vorfreude und Spannung
Feste vermitteln Gemeinschaftsgefühl
Feste geben die Möglichkeit für Rituale
Rituale geben unseren Kindern Halt und Orientierung
Feste bringen Farbe ins Leben
Jedes Jahr wird im Team in der Jahresplanung nach neuen Ideen und verschiedenen Möglichkeiten der anstehenden Feste beraten, diskutiert und entschieden.
Herbst
Winter
Die Gestaltung der Weihnachtsfeiern kann jedes Jahr unterschiedlich geplant sein.
Frühling
Sommer
Weitere Feiern und Aktivitäten in unserer Einrichtung
Kindeswohlgefährdung- Kinderschutz
Definition von Kindeswohlgefährdung (KWG) nach dem Bundesgerichthof (BGH)
Als Kindeswohlgefährdung gilt bereits seit den 1950er Jahren „eine gegenwärtige in einem solchen Maße vorhandene Gefahr, dass sich bei der weiteren Entwicklung eine erhebliche Schädigung mit ziemlicher Sicherheit voraussehen lasst“ (BGH FamRZ. 1956, S. 350). Gemäß dieser Definition müssen drei Kriterien gleichzeitig erfüllt sein, damit von einer Kindeswohlgefährdung auszugehen ist:
Voraussetzung ist also nicht nur die Beeinträchtigung des Kindeswohls durch ein bestimmtes Verhalten oder Unterlassen, sondern auch und vor allem die nachhaltig negative Wirkung dieses Verhaltens / Unterlassens, genauer: die körperliche, geistige oder seelische Schädigung des betroffenen Kindes. Erst dann spricht man vom Vorliegen einer Kindeswohlgefährdung.
SGB § 8a Schutzauftrag bei Kindeswohlgefährdung
In der Beziehung zum Kind muss das Kindeswohl die oberste Richtschnur der elterlichen Pflege und Erziehung sein. Die Aufgabe des Personals in sozialen Einrichtungen ist es, das Wächteramt auszuführen!
Wahrnehmen erster Anhaltspunkte
Einbeziehen der Leitung
Elterngespräch, ggf. Kind mit einbeziehen
Kollegialer Austausch / Plan für die nächsten Schritte
Einbeziehung einer Fachkraft
Träger informieren
Meldung an das Jugendamt
Verantwortungsgemeinschaft bilden
Der Grundsatz des Personals und des Jungendamtes ist es:
„Hilfe zur Selbsthilfe“ und „Eltern stärken und unterstützen“
UN- Kinderrechtskonvention
Definition des Übereinkommens der UN-Generalversammlung vom 20.11.1989 über die Rechte der Kinder
Das Kinderrechte – Regelwerk soll für alle Kinder weltweit gelten. Alle Kinder brauchen Schutz und Fürsorge, unabhängig von Herkunft, Geschlecht, Hautfarbe und Religion, um sich gesund entwickeln und entfalten zu können. Das Vorhaben, die Kinderrechte im Grundgesetz festzuschreiben wird immer wieder angemahnt, ist aber bis heute noch nicht umgesetzt.
Kinderrechte sind Menschenrechte
Die zehn wichtigsten Kinderrechte sind:
Brandschutz
Die Kinder werden sicher durch das Erlernen des richtigen Verhaltens im Brandfall.
Sie erwerben Wissen und Kompetenz.
Feuerschutzrechtliche Vorgaben
Weitere Beispiele aus der Praxis

„Große Feuerwehrübung in der Kinderburg Horizont“
Qualitätssicherung
Die Anforderungen der Bildung und der Betreuung von Kindern im Krippenalter bis hin zu Schulkindern unterliegen einem fortlaufenden Wandel.
Qualitätsziele werden deshalb regelmäßig überprüft und weiterentwickelt.
Folgende Maßnahmen bilden für uns eine verlässliche und stabile Grundlage zur Qualitätssicherung:
Kommunikation über die KIKOM App
Als Unterstützung der Kommunikation zwischen unseren Eltern und uns als Einrichtung dient die KIKOM App.